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Biographie im Überblick

Geboren und aufgewachsen in Salzburg, war Angela Koppenwallners erstes Tasteninstrument ein Cembalo. Erst im Laufe des Studiums erweiterte sie ihr Tastenspiel durch die Bekanntschaft mit Clavichord, Hammerflügel und modernem Flügel. In Wien begann sie ihr Cembalostudium. Von dort führten sie zwei längere Studienaufenthalte in die Niederlande und nach Norwegen. Ihre Lehrer waren Gordon Murray, Siebe Henstra und Ketil Haugsand.

Wesentliches verdankt sie ihrer Arbeit mit Sally Sargent in Wien, mit Harry van der Kamp in Bremen und mit dem Blockflötisten Heiko ter Schegget in Utrecht. Prägende Eindrücke hinterließen Meisterkurse mit Frans Bruggen, Gustav Leonhardt, Ton Koopman, Edith Picht-Axenfeld und Jesper B. Christensen.

Menschlich und musikalisch bereichernde kammermusikalische Begegnungen verbinden sie mit der Blockflötistin Dorothee Oberlinger und ihrem Ensemble 1700, dem Geiger Martin Walch und seinem Merlin Ensemble Wien, dem Kölner Traversflötisten Norbert Rodenkirchen, dem Cellisten Götz Teutsch, dem Gambisten Christoph Urbanetz, der Blockflötistin Sigrun Lefringhausen, dem Glaskünstler Florian Lechner und den Komponisten Wolfram Wagner und Wolfgang-Andreas Schultz.

Ihre Solo- CDs wurden in der Edition Alte Musik des ORF und bei SUTONIQUE herausgegeben, die Tonträger ihrer kammermusikalischen Mitwirkung erschienen bei Sony BMG, W.A.R. Records und SUTONIQUE. In Radio und Fernsehen ist ihr Spiel vielfach dokumentiert, in den letzten Jahren vor allem bei den Sendern Ö1, WDR3, RAI, ARTE und SFB. Ihre Solo-CD “Trance & Drama” (2012) mit Werken des kaiserlichen Hofcembalisten Johann Jacob Froberger erhielt in der Fachkritik große Wertschätzung, wie auch die CD “Windhauch. A Wisp of Wind” (2013), die alte und neue Musik verbindet.

Ihre Konzerttätigkeit führte sie an illustre Orte wie in die Synagoge Schweich im Rahmen des Mosel Musikfestivals, ins Schloß Hellbrunn bei Salzburg, ins Salzburger Schloß Mirabell, in den Wiener Saal des Mozarteums, in den Prunksaal der österreichischen Nationalbibliothek, Dom zu Salzburg, ins Landestheater Linz, Schauspielhaus Frankfurt, zum Festival Klangbogen Wien, ins Schloß Schönbrunn, ins Schloß Eszterhaza, zum Osterklang Hall/Tirol, in die Sammlung Beurmann Hamburg, in die deutschen Schlösser Berleburg, Homburg, Bredenbeck, Brühl, ins italienische Magnano und Porto San Giorgio, ins europäische Glasmuseum Coburg, ins Alte Pfandhaus Köln und viele mehr.

Seit 1998 unterrichtete sie an der Universität Mozarteum in Salzburg Cembalo und Clavichord. Dem Wesen der historischen Instrumente gemeinsam mit jungen Musikern nachzugehen und an fächerübergreifenden Projekten der Universität teilzunehmen, entsprachen ihrer unermüdlichen Entdeckungsfreude. Dennoch verließ sie nach elf Jahren den geschützten Bereich der etablierten Unterrichtsinstitution. Sie verlegte ihren Lebensmittelpunkt nach Köln, um von dort aus ihrem künstlerischen Weg in der Begegnung der alten Klänge mit zeitgenössischer Musik, freier Improvisation, Dichtung und bildender Kunst zu folgen.

Aufbauend auf der breiten Basis des hochbarocken Opern-, Kantaten- und Instrumentalrepertoires und der Solomusik um Bach, Scarlatti und Froberger hat sich Angela Koppenwallners Repertoire in den letzten Jahren verstärkt zur Musik von Mozart, Haydn und deren Zeitgenossen hin entwickelt.

Angela Koppenwallner
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